Vorstellungsgespräch

Jetzt wird’s persönlich …
Im Bewerbungsgespräch musst du nicht unbedingt „brillieren“. Viel wichtiger ist, dass deutlich wird: Du nimmst die Sache ernst und willst dein Bestes dafür tun. Und du kommst mit dir selbst und mit anderen klar.
Das Bild zeigt einen jungen Mann bei einem Bewerbungsgespräch.

Mit oder ohne Eltern(teil)?

Gerne mit. Das hilft deinem möglichen künftigen Chef besser zu verstehen, wer du bist und woher du kommst. Nicht zuletzt sind es ja deine Eltern, die ihr Okay geben und den Lehrvertrag mitunterschreiben werden, solange du unter 18 bist.

Mal ehrlich, wie macht man einen positiven Eindruck?

Kein Mensch erwartet von dir, dass du in dieser Situation super souverän oder gar wie ein Alleinunterhalter auftrittst. Der Betrieb will nicht sehen, dass du Star-Qualitäten hast, sondern ob du verlässlich und umgänglich bist – und ob du dir deine Entscheidung für diese Lehre überlegt hast. Es sind nur wenige Dinge, die du beachten musst – dann sollte das mit dem persönlichen Eindruck schon klappen:
  • Saubere und gepflegte Kleidung und Schuhe zeigen, dass du deine Dinge auf der Reihe hast. Überleg dir auch, welche Art von Auftreten für deine künftige Berufswelt geeignet ist.
  • Der erste Eindruck ist die halbe Miete: Grüße deutlich, verständlich und mit einem angemessenen festen Händedruck. (Signalisiert, dass du weißt, was du willst.)
  • Achte unbedingt darauf, dass du deinem Gesprächspartner immer wieder in die Augen siehst. Dass schafft Verbindung und Vertrauen.


Was ist zum Gespräch mitzubringen?

  • Falls es eine gibt: schriftliche Einladung zum Bewerbungsgespräch.
  • Deine Schulzeugnisse im Original.
  • Block und Kugelschreiber. Du kannst Dir auf dem Block auch gleich einige Fragen notieren, die dich interessieren!


Auf welche Fragen solltest du gefasst sein?

  • Erzähl was über dich?
  • Was machst du gerne, wenn du Zeit hast?
  • Wo siehst du deine Stärken? Und was liegt dir nicht so?
  • Warum willst du gerade diese Lehre? Und warum gerade bei dieser Firma?
  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was wird produziert?
  • Wie stellst du dir deinen späteren Beruf einmal vor


Was hilft sonst noch?


  • Falls du unterwegs aufgehalten wirst: Ruf gleich beim Betrieb an und sag, dass und warum du dich verspätest. Speichere also die Telefonnummer in dein Handy …
  • … und schalte dein Handy aus, sobald du im Betrieb angekommen bist!
  • Merk dir unbedingt den Namen deines Gesprächspartners und sprich ihn bei der Verabschiedung mit Namen an. (z. B. „Danke für das Gespräch, Frau /Herr …“).
  • Frag zum Ende des Gespräches ruhig, bis wann du mit einer Entscheidung rechnen darfst. (Damit weißt du auch, wann du allenfalls telefonisch nachfragen kannst.)
  • Kommt immer super gut: noch am selben oder nächsten Tag eine E-Mail, in der du dich für das interessante Gespräch bedankst!