Lehre im Betrieb

Langsam in den Betrieb hineinwachsen und mehr und mehr Aufgaben übernehmen – das motiviert. Mitarbeiten und Lernen in der Praxis machen den größten Teil der Lehre aus: 42 Wochen pro Lehrjahr.
Das Bild zeigt ein Mädchen und einen Jungen im Kochgewand.

Wie sieht der „Lehrplan“ für die Ausbildung im Betrieb aus?

Das ist die Ausbildungsverordnung: Sie legt für jeden Lehrberuf und jedes Lehrjahr fest, welche praktischen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erlernen sind.

Darf jeder Betrieb Lehrlinge ausbilden?

Keineswegs. Ein Betrieb, der Lehrlinge ausbildet, muss dazu auch die Voraussetzungen mitbringen. Dafür gibt es gesetzliche Auflagen. Für kleine oder spezialisierte Betriebe ist es mitunter schwierig, alle Auflagen zu erfüllen. Sie haben die Möglichkeit, sich zu einem Ausbildungsverbund zusammenzuschließen.

Entscheidend ist am Ende immer: Der Betrieb oder mehrere Betriebe gemeinsam sind so eingerichtet und geführt, dass sie dem Lehrling alle wichtigen Kenntnisse und Fertigkeiten im Beruf vermitteln können. Dazu gehört auch, dass es im Betrieb fachlich und pädagogisch geeignete AusbilderInnen gibt.