Schnupperlehre

Erst testen dann unterschreiben
Keine Bezahlung, dafür Erfahrungen direkt „am Job" für Jugendliche. Kaum Aufwände für die Firma. Eine Schnupperlehre zu vereinbaren, ist häufig ganz einfach. Mehr noch: Das Interesse kommt gut an beim Chef!




Das Bild zeigt zwei Jugendliche und einen Erwachsenen, welcher die Arbeit auf einem Plan erklärt.

Wie läuft eine Schnupperlehre ab?

Im wesentlichen einfach zuschauen: Wie läuft das in so einem Betrieb? Welche Arbeiten fallen an? Wie fühlt und hört sich diese Art von Arbeitsplatz an? Wie geht man miteinander um …

Muss der Betrieb Jugendliche, die eine Schnupperlehre machen, anstellen?



Nein, der Jugendliche gilt praktisch als „Gast". Das bedeutet, für den Chef entstehen mit einer Schnupperlehre kaum Aufwände. Und auch keine Kosten, weil eine Schnupperlehre Erfahrungen bringt, aber keine Bezahlung.


(Ab) Wann und wie lange kann man eine Schnupperlehre machen?



Als SchülerIn ab der 4. Klasse. (8. Schulstufe inkl. Volksschule). Nicht länger als 15 Tage pro Jahr in ein und demselben Betrieb. Normaler Weise werden dafür die Ferien genützt. Wenn der Klassenvorstand einverstanden ist, können bis zu 5 Tage an Schnupperlehre auch während der Unterrichtszeit absolviert werden.


Ist man bei einer Schnupperlehre unfall- und krankenversichert?



Ja. Bei einer Schnupperlehre während der Ferien in der Regel über die Mitversicherung bei den Eltern. Während der Schulzeit so wie sonst bei Schulveranstaltungen auch. Der Betrieb muss keinerlei Meldung bei der Versicherungsanstalt machen und auch keine Beiträge einzahlen.

Weitere Infos und Mustervereinbarungen zur Schnupperlehre auf der Webpage der WKNÖ unter: www.wko.at/service/noe/bildung-lehre/Schnupperlehre