Betriebe kontaktieren

Mit einem interessanten Menschen in Kontakt zu kommen, ist schon schwierig genug. Aber wie kommt man mit einem interessanten Betrieb in Kontakt? Manchmal sogar einfacher.

Das Bild zeigt ein Mädchen, welches auf dem Boden, mit Laptop und Handy, sitzt.

Welche Betriebe sollte man kontaktieren – und wieviele?

Unter https://lehrbetriebsuebersicht.wko.at/ lassen sich Ausbildungsbetriebe bequem erkunden: nach Branchen gegliedert, auf Bezirke eingegrenzt. Im Ergebnis kann eine Liste stehen: Ganz oben die attraktivsten oder nächst gelegenen Betriebe, ebenfalls in Frage kommende Betriebe in der weiteren Folge …
  • Es empfiehlt sich, immer mindestens drei Anfragen parallel am Laufen zu haben. Gibt es auf eine Anfrage eine Absage, gleich die nächste Anfrage bei einem weiteren Betrieb nachschieben. Weil mehr Chancen in Summe einfach die bessere Chance ergeben!
  • Sollte auf eine Bewerbung länger keine Antwort erfolgen: ruhig telefonisch nachragen! Betriebe werten das keinesfalls als Aufdringlichkeit, sondern eher als Zeichen besondereren Interesses und ausgeprägter Initiative!

Vorbeischauen, telefonieren, schreiben oder mailen?

Im Betrieb persönlich vorbeizuschauen und sich nach einer Lehrstelle zu erkundigen, ist ein vielversprechender Weg. Oft kommt man damit direkt mit dem/r Zuständigen in Kontakt und umgeht möglicher Weise den Stoß schriftlicher Bewerbungen, die eingehen.

Weniger aufwändig und trotzdem persönlich ist es, sich telefonisch nach einer freien Lehrstelle zu erkundigen. Mitunter resultiert daraus die Einladung, Bewerbungsunterlagen zu schicken, gelegentlich auch gleich zu einem Vorstellungsgespräch.

Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail zu schicken ohne persönlichen Kontakt vorher gehabt zu haben, empfiehlt sich nur in Ausnahmefällen. Etwa wenn man eine ausgewählte Gruppe von „Favoriten-Betrieben“ persönlich kontaktiert und sich darüber hinaus noch eine ganze Reihe von (z. B. weiter entfernten) Betrieben anbietet, bei denen man zumindest sondieren möchte.


Post oder E-Mail?



Eine per Post geschickte Bewerbung landet immer auf einem Schreibtisch – während eine E-Mail-Bewerbung im Computer leichter untergeht. Deswegen ist die Post immer noch der Versandweg, der sich empfiehlt.

Elektronisch sollte die Bewerbung übermittelt werden, wenn der Betrieb explizit eine E-Mail-Bewerbung verlangt – oder wenn auf der Homepage einer großen Firma ein eigenes Karriere- oder Jobportal angeboten wird.

E-Mail-Bewerbungen sprechen in höchstens 2-3 Zeilen den Zweck der Nachricht (Bewerbung) an und enthalten im Anhang, was auch eine Bewerbung per Post enthält:
  • Kurzer Brief (Motivatonsschreiben)
  • Lebenslauf
  • Zeugnis oder Zeugnisse als Kopien /Scans