Lehrabschlussprüfung

Wie das Schlagobers auf der Sachertorte: nicht verpflichtend – und trotzdem fast „ein Muss“.
Das Bild zeigt ein Mädchen mit einem Maßband um den Hals und eine Kleiderpuppe mit einem Kleidungsstück darauf.

Was ist die Lehrabschlussprüfung – und wozu?

Sie kann am Ende der Lehre freiwillig abgelegt werden. Eine bestandene Lehrabschlussprüfung bietet wichtige Vorteile:
  • Berechtigung zum Führen eines Berufstitels: z. B. Augenoptikerin oder Großhandelskauffrau und viele andere.
  • Höhere Entlohnung am Arbeitsmarkt.
  • Grundlage für die Weiterbildung.
  • Berufsschutz in späteren Jahren.

Wann findet die Prüfung statt?

Frühestens zehn Wochen vor dem Ende der Lehrzeit. 


Wann und wie erfolgt die Anmeldung zur Prüfung?

Die Anmeldung ist frühestens sechs Monate vor dem Ende der Lehrzeit möglich. Sie erfolgt vom Lehrling bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer.


Ist ein Antritt zur Prüfung auch schon früher möglich?

In Ausnahmefällen bereits ab Beginn des letzten Lehrjahres. Vorausgesetzt, die letzte Klasse Berufsschule wurde positiv abgeschlossen und der Lehrberechtigte stimmt zu bzw. das Lehrverhältnis wurde einvernehmlich oder ohne Verschulden des Lehrlings vorzeitig aufgelöst.


Was wird geprüft und wie kann man sich vorbereiten?

Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil. Sie wird von Berufsexpertinnen und –experten abgenommen.

Diverse Organisationen wie WIFI und BFI bieten zusätzliche Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung an. Infos und aktuelle Kursangebote unter www.lap.at