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Barbara Hatzmann

Inhaberin von Hatzmann – die Augenoptik


Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

  • Polytechnikum in Göstling/Ybbs
  • 3,5 Jahre Lehre zum Augenoptiker in Linz
  • Arbeit als Geselle in Linz
  • Meisterprüfung und Kontaktlinsen-Konzessionsprüfung 
Was ist Ihnen bei der Ausbildung Ihrer Lehrlinge wichtig?

Wichtig für mich ist, dass wir unseren Lehrlingen eine gute, fundierte, handwerkliche Ausbildung garantieren. Im Technologiezeitalter ist man verleitet, sich auf die zur Verfügung stehenden Maschinen zu verlassen. Das fachliche Know-How und technisches Verständnis dafür erwirbt man aber nicht zuletzt durch klassische Werkstattausbildung.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie? Bilden Sie aktuell auch Lehrlinge aus?
Wir beschäftigen derzeit 6 Mitarbeiter sowie einen Lehrling in unserem Unternehmen. 

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Die Arbeit mit Menschen macht mir Spaß. Vor allem freut es mich, Menschen wieder zu gutem Sehen zu verhelfen, immer wieder mit unterschiedlichen Lösungen, da unser Beruf sich ständig weiterentwickelt.



Barbara Hatzmann-
Bei der Lehrlingsauswahl achte ich auf gute Umgangsformen zum einen und gute Noten sowie Interesse in den Gebieten Mathematik, Physik und Biologie zum anderen. Beides ist für die Ausübung des Berufs wichtig!

Barbara Hatzmann


Johann Tröstl

Geschäftsführer von TST Seilgeräte Tröstl GmbH


Wann haben Sie Ihre Lehre gemacht? 
1986 absolvierte ich die Lehrabschlußprüfung als Landmaschinenmechaniker. Heute bin ich Geschäftsführer der TST Seilgeräte Tröstl GmbH. 

Wieviele Mitarbeiter beschäftigen Sie?
Derzeit sind 9 Mitarbeiter bei uns angestellt. 


Johann Tröstl-
„Durch die praktische Arbeit im Lehrbetrieb und die fachliche Ausbildung in der Berufsschule lernte ich die Grundlagen, um im späteren Leben erfolgreicher Unternehmer zu sein.“

Johann Tröstl


Ing. Wolfgang Schaffer, MSc

Leiter Werkzeugbau bei Neuman Aluminium Fliesspresswerk GmbH


Wann haben Sie Ihre Lehre gemacht? 
Ich habe meine Lehre als Werkzeugmacher bei der Fa. Neuman Aluminium Fliesspresswerk GmbH im Werkzeugbau am 7. August 1995 begonnen und am 6. Februar 1999 beendet. Die Lehrabschlussprüfung habe ich am 19. Februar 1999 absolviert.

Wofür sind Sie derzeit verantwortlich? 
Derzeit bin ich Leiter des Bereichs Werkzeugbau bei Neuman Aluminium Fliesspresswerk GmbH, wobei der Werkzeugbau werksübergreifend tätig ist. Das heißt, wir fertigen auch Werkzeuge für das Butzenwerk, das Strangpresswerk, die Prefa und andere Fließpresswerke in unserer Gruppe.

Wieviele Mitarbeiter sind in Ihrer Abteilung beschäftigt? 
Derzeit sind 34 Mitarbeiter im Werkzeugbau beschäftigt, von denen sich 4 noch in Ausbildung befinden.
Ing. Wolfgang Schaffer, MSc-
„Wie viele von Euch wissen, ist es nicht einfach, mit 15 Jahren die richtige Entscheidung zu treffen, welche die berufliche Laufbahn betrifft.

Ich selbst habe mit der HTL begonnen, hatte jedoch wenig Freude am Lernen, da die theoretischen Gegenstände nur schwer vorstellbar waren. Deshalb habe ich mich entschlossen, eine Lehre zu beginnen. In späterer Folge absolvierte ich die HTL in der Abendschule und ein berufsbegleitendes Studium. Somit kann ich nur sagen: Die Lehre war für mich der beste Einstieg in das Berufsleben!“

Ing. Wolfgang Schaffer, MSc


Noreia Tönnies

Prozesstechnikerin im 1. Lehrjahr bei Schaeffler Austria

Wann hast du deine Lehre begonnen? Welchen Lehrberuf übst du aus?
Ich bin im ersten Lehrjahr und mache die Ausbildung zur Prozesstechnikerin, diese dauert 3,5 Jahre.

Welche Schule hast du vorher gemacht?
Ich habe mit der HLA im Bereich Touristik und Gastronomie begonnen. Ich habe mich aber schon immer auch für die Technik interessiert. Eine gewisse technische Grundausbildung hatte ich, als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, bereits erhalten. Somit habe ich beschlossen, die Fachrichtung zu wechseln und meine berufliche Zukunft mit einer technischen Ausbildung fortzusetzen. Mir wurde bei Schaeffler ein unterjähriger Einstieg ermöglicht, sodass ich gleich mit meiner Lehre starten konnte.

Was machst du in diesem Lehrberuf genau?
Meine Ausbildung umfasst das Erlernen der elektrischen und mechanischen Grundlagen sowie das Erlangen von Qualitäts-Kenntnissen. Dazu arbeite ich in verschiedenen Bereichen und unterschiedlichen Teams mit. Das Ziel sind die Programmierung, Überwachung, Bedienung und Wartung von großen, automatisierten Produktionsanlagen entlang des Wertstroms, die am Produktentstehungsprozess beteiligt sind. Darunter fällt auch die Einsatzplanung von Werkzeugen und Vorrichtungen auf Fertigungsanlagen und die betriebliche Logistik.

Wie viele Lehrlinge sind in dem Betrieb? Wo ist die Berufsschule? Gibt es eine eigene Lehrwerkstatt?
Derzeit werden 20 Lehrlinge bei Schaeffler Austria ausgebildet. Die Landesberufsschule ist in Neunkirchen und öffentlich gut erreichbar. Die Internatskosten der Berufsschule werden vom Unternehmen übernommen. Wir haben im Werk Berndorf eine eigene Lehrwerkstätte, in der wir die Grundausbildung erhalten. Diese umfasst Sägen, Fräsen, Feilen und Bohren sowie elektrische und mechanische Grundlagen, um überhaupt in den verschiedenen Abteilungen mitarbeiten zu können.

Was gefällt dir an deiner Lehrstelle besonders gut? Welche besonderen Angebote bietet dein Lehrbetrieb?
Das selbstständige Arbeiten und das tägliche Erlernen von Neuem gefallen mir besonders gut. Das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten, das mir entgegengebracht wird, spornt natürlich an und bestätigt mich auch in meiner Entscheidung, einen technischen Beruf gewählt zu haben.
Die Schaeffler Austria bietet neben der eigenen Lehrwerkstätte auch interne Fortbildungen, Studienfahrten und Benchmarkreisen in andere Werke und Unternehmen, ein leistungsorientiertes Prämiensystem und medizinische Betreuung durch eine Betriebsärztin und einen Ergotherapeuten. Aber auch Vergünstigungen in der unternehmenseigenen Kantine und eine gute Lehrlingsentschädigung werden uns geboten.

Welche Möglichkeiten hast du mit dieser abgeschlossenen Lehre?
Als Prozesstechnikerin bzw. als Fachkraft kann ich mich in alle Richtungen entwickeln, bis hin zur Führungskraft. Ich könnte später zum Beispiel die Produktionsverantwortung für ein Segment in der Fertigung übernehmen. Das bedeutet auch Personalverantwortung zu übernehmen und ich kann meine Kenntnisse aus meiner Lehrausbildung einbringen. Durch meine Lehre habe ich dann auch tiefgreifende Kenntnisse im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0, hier werden immer gut ausgebildete Fachkräfte gesucht.  

Noreia Tönnies-Fotocredit: Schaeffler
„Mit der Lehre zur Prozesstechnikerin bin ich bestens für die digitale Zukunft gerüstet.“

Noreia Tönnies